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Die 5 wichtigsten Mindset-Fallen, warum sie so schädlich sind und wie Du sie ganz einfach überwindest

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Immer wieder hörst Du, wie wichtig Dein „Mindset“ ist. Doch was bedeutet das eigentlich und was gehört da alles zu?

Ich will Dir heute einmal aus einer etwas anderen Perspektive erzählen, welche Mindset-Fallen es gibt, wie sie wirken und warum – und das ganz unesoterisch aus Sicht der menschlichen Evolution und der Funktionsweise unseres Gehirns!

 

Es geht ums Gehirn

Unser Gehirn ist weitestgehend identisch mit dem anderer Säugetiere. Insbesondere das limbische System, vereinfacht auch Emotional-Gehirn genannt. Dieses steuert seit Urzeit das Überleben von Säugetieren und Menschen. Die Grundzüge des limbischen Systems stammen sogar schon aus der Reptilienzeit. 

Unser Großhirn ist entwicklungsgeschichtlich dagegen noch ziemlich jung. Was Viele nicht wissen: Unser limbisches System reagiert auf die Gedanken von unserem Großhirn und steuert uns dadurch selbst in Situationen, in denen es heutzutage keinen Sinn mehr macht. 

Am Beispiel der 5 schlimmsten Mindset-Fallen zeige ich Dir, was ich meine und welche Auswirkungen das hat. 

Die unsichtbare Gefahr

Wie oft denkst Du – bewusst oder unbewusst, dass etwas gefährlich ist?

Jeder Gedanke, jeder Glaubenssatz, der mit Gefahr bzw. der damit einhergehenden Angst zu tun hat, insbesondere wenn daran Emotionen geknüpft sind, löst in unserem limbischen System einen wichtigen Überlebensmodus aus, der uns vor der Gefahr schützen soll, als ob es sich um einen hungrigen Tiger handelt. 

Diese 3 Modi sind:

  • Todstellen
  • Weglaufen
  • Kämpfen

Stell Dir vor, Du führst ein Verkaufsgespräch und hast Angst, der Kunde könnte ablehnen. Was glaubst Du, wie gut wirst Du sein?

Ich kann schon fast mit 100prozentiger Sicherheit sagen, dass Du es versemmelst. Weil Du in diesem Zustand gar keinen Zugriff auf Deine Ressourcen und Stärken hast! Dein Großhirn setzt aus und Du reagierst eher instinktiv als überlegt. 

Die unechte Notwendigkeit

Das hast Du bestimmt schon öfter gehört: Du musst gar nichts. 

Aber was ist daran so schlimm, wenn Du „Ich muss“ denkst? Ganz einfach. 

Für unser Limbisches System bedeutet „ich muss“ eine Überlebens-Notwendigkeit. Das löst Stress aus, ähnlich dem Gedanken: „Ich muss vor dem Tiger flüchten“. In Situationen, wo es wirklich um Dein Überleben geht, mag das sinnvoll sein. Doch im Geschäftsleben ist das meist nicht der Fall, selbst wenn es um das Überleben Deines Businesses geht. Die meisten Formen von Stress behindern insbesondere Denkleistungen. Es gibt nur sehr wenige positive Stressformen. Und diese erreichst Du nicht, indem Du aus Wünschen Notwendigkeiten machst, die keine echten sind. Deshalb heißen sie auch „unechte Notwendigkeiten“.

Beispiel: Wenn Du denkst: „Ich muss jetzt 10.000 Euro Umsatz machen“, dann bist Du nicht mehr locker auf Dein Ziel fokussiert, sondern im Stressmodus. Das merkst Du übrigens ganz einfach, weil Dich dieser Gedanke früher oder später einschnürt, sich eng anfühlt.

Bessere Gedanken sind z.B.: Ich verdiene innerhalb der nächsten 3 Monate mit Leichtigkeit 10.000 Euro. 

Die Missstände, die keine echten sind.

Das ist wirklich schlimm. Wie oft sagst oder denkst Du das oder etwas ähnliches? 

Weißt Du, was Dein Emotionalgehirn daraus macht? Richtig! Es sieht Dein Überleben in Gefahr und versetzt Dich in den entsprechenden Zustand. Das bedeutet in diesem Fall, dass Deine volle Aufmerksamkeit auf dieses Problem gerichtet wird. Statt Dich also auf Dein Ziel zu fokussieren, denkst Du nur noch an das Problem. Welche Schwierigkeiten daraus entstehen, habe ich Dir schon des Öfteren mitgeteilt. Du kannst Dein Ziel nicht erreichen. Oder hast Du schon mal versucht, einen Dartpfeil auf sein Ziel zu schießen, während Du die ganze Zeit dahin starrst, wo Du auf keinen Fall hintreffen willst? Probiere es ruhig aus – es wird nicht klappen.

Was machst Du also, wenn Du Dich das nächste Mal dabei erwischst, dass Du innerlich irgendeine Lappalie schlimm findest? Richtig. Stopp sagen, und Dir die Frage stellen: Wie kann ich das jetzt lösen? Wie komme ich von hier aus dahin, wo ich hinwill?

Übrigens erkennst Du solche „Missstandsbeurteilungen“ daran, dass sich etwas schwer anfühlt.

 

Das lohnt sich nicht

Ja, es gibt viele Dinge, die sich nicht lohnen. Doch auch alles, wo Du keine Lust zu hast, landet schnell in dieser Kategorie. Das Problem? Du ahnst es. Auch das wird von Deinem limbischen System aufs Überleben bezogen. Was dann passiert, ist spannend, denn dieser Teil des Gehirns entzieht Dir die Energie für diese Tätigkeiten, damit Du Dich auf das fokussiert, was sich (für Dein Überleben) lohnt. Das bedeutet, das, wozu Du eh schon keine Lust hast, wird noch zäher. Du fühlst Dich alleine bei dem Gedanken daran schon schlapp und kraftlos.

Was kannst Du da tun? Eine Möglichkeit ist, dass Du bewusst Gründe suchst warum sich die Tätigkeit lohnt. Nehmen wir zum Beispiel die Beschäftigung mit der Technik, wenn Du ein Webinar aufnehmen willst. Das gehört nun mal dazu, viele Teilnehmer haben da aber keine Lust zu. Wenn Du Dir klar machst, wozu Du das brauchst, wo Du hinwillst, dann erkennst Du, dass es sich lohnt. Und es wird viel leichter.

Wenn Du Dich also das nächste Mal bei einer Tätigkeit schlapp und lustlos fühlst, dann überprüfe Deine Gedanken dazu und mach Dir klar, warum es sich lohnt, das zu tun.

Falls es so gar nichts gibt, wofür es sich lohnt, dann solltest Du allerdings schauen, ob Du diese Tätigkeit nicht einfach bleiben lassen kannst. 

 

Die Aversionsmotivation

Viele Menschen sind weit mehr motiviert, etwas zu vermeiden als etwas Positives zu erreichen. Solche Vermeidungs-Motivation oder auch Aversions-Motivation ist äußerst schädlich für Deinen Erfolg. Denn Aversion richtet Deinen inneren Fokus immer genau darauf, was Du nicht willst. Außerdem startet eine solche Aversion wieder einmal den Überlebensmodus, den wir nun schon kennen. Du entfachst damit also nicht etwa Dein höchstes geistiges Potenzial, sondern Du kommst in den Flucht,- Kampf,- oder Todstellmodus. All das ist, wie schon erwähnt, überhaupt nicht förderlich für Dein Business.

Beobachte genau Deine Gedanken. Jedes Mal, wenn Du über etwas nachdenkst, was Du nicht willst, stelle Dir die Frage: Was will ich stattdessen? Welches Ziel verfolge ich, wie wäre es, wenn das Problem gelöst ist? Entscheide Dich für „Hin zu“ statt „Weg von“. 

Das setzt viel mehr Energie frei und entfacht Dein Potenzial. Außerdem bleibst Du auf Dein Ziel ausgerichtet. 

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